Der Band ist für eine methodisch und bildungstheoretisch informierte Leserschaft zu empfehlen. Besonders ertragreich ist die Lektüre für die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten einer theoretisch fundierten qualitativen Bildungs- und vor allem Biographieforschung. (Report 3/2012)
Wer die Kritik an der übermässigen Orientierung der Pädagogik an bestehenden Theorien teilt, wird in diesem Buch zahlreiche Argumente dafür finden, weshalb sie unumgänglich auch als empirische Wissenschaft zu betreiben ist. Und wer ganz pragmatisch auf der Suche nach Möglichkeiten und Wegen ist, die Kluft zwischen Bildungstheorie und -forschung zu überbrücken, wird wertvolle Hinweise erhalten und zahlreiche Anregungen gewinnen. (Socialnet.de, 29.04.2012)
Ist die qualitative Bildungsforschung anschlussfähig an bildungstheoretische Prämissen und Überlegungen? Zur Beantwortung dieser Frage wird zum einen aus Richtung bildungstheoretischer Ansätze argumentiert, zum anderen aus Richtung qualitativer Sozialforschung. Der Band stellt damit eine notwendige Verbindung zwischen bisher weitgehend parallel verlaufenden Diskursen her. Qualitative Forschungsmethoden gehören seit langem zum selbstverständlichen Instrumentarium erziehungswissenschaftlicher Forschung. Inzwischen gibt es eine kaum überschaubare Vielfalt empirischqualitativer Forschungsansätze und Forschungsmethoden, die von Verfahren der klassischen pädagogischen Hermeneutik über zahlreiche Varianten qualitativer Interview- und Beobachtungsverfahren bis zu differenzierten Auswertungsstrategien reichen. Begleitet wird diese Entwicklung von methodologischen Diskussionen, in denen die Auseinandersetzung über Gütekriterien für die Beurteilung der Qualität des Datenmaterials und der Auswertungsverfahren, über Probleme der Verallgemeinerbarkeit von Forschungsergebnissen und über die Reichweite unterschiedlicher qualitativer Forschungsansätze geführt wird. Zwar kommen in diesem Zusammenhang (notwendig) auch immer gegenstandstheoretische Fragen zur Sprache; doch tendiert die über weite Strecken transdisziplinär geführte Methodendiskussion dahin, dass die unterschiedlichen disziplinären Perspektiven im Gegenstandsfeld qualitativ-empirischer Forschung verschwimmen. An dieser Stelle setzt der Band mit der Frage nach dem Zusammenhang von qualitativer Bildungsforschung und Bildungstheorie ein.
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